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Newsletter des Zentrums zur Förderung des Nichttötens - September 2009
Deutsche töten in Afghanistan
Mainz (21.09.2009) Acht Beiträge sind in diesem Newsletter: tote Zivilisten in Afghanistan, die Erste Globale Nonkilling-Leadership-Academy, Zwischenbericht Nonkilling Deutschland, das Friedens-Festival 2009 in Ottawa, Die Bewegung "Nonkilling Philippinen", ein Text über Nonkillingland, eine Fastenerfahrung und das Zitat des Monats. Das Pressefoto des Monats heißt "Ghods Day". Es ist von der Künstlerin G. und hat Iran und Palästina zum Thema. Es kann angesehen und heruntergeladen werden unter www.nonkilling.de/cms/images/stories/2009/ghodsday.jpg
Viele tote Zivilisten in Afghanistan
Seit dem Zweiten Weltkrieg haben deutsche Soldaten kein so schlimmes Massaker angerichtet wie am 4. September in Nordafghanistan. Etwa 125 Afghanen wurden dabei getötet, darunter viele Zivilisten. Ein Deutscher gab den Befehl, aus der Luft auf einen von Taliban entführten Tanklastwagen zu schießen. Der Lastwagen war in einem Fluss stecken geblieben und Bewohner anliegender Dörfer haben sich dort umsonst Sprit geholt, als das Töten begann. Selbst der amerikanische NATO-Kommandeur in Afghanistan bestätigte den Tod von Zivilisten. Der Krieg in Afghanistan ist kein Verteidigungskrieg. Die USA begannen ihn kurz nach dem 11.09.2001, obwohl die angeblichen Verursacher des Elften September aus Saudi-Arabien kamen. Jeder Experte der Region bestätigt, dass der Krieg gegen Afghanistan, der sich inzwischen auf Pakistan ausgeweitet hat, nicht zu gewinnen ist. Je mehr Tote es gibt, desto mehr werden terroristische Gruppen gestärkt. Das Land und seine Marionetten-Regierung wird mit jedem Kriegsmonat weiter geschwächt und destabilisiert. Deshalb ist nur ein sofortiger Abzug aus den besetzten Gebieten sinnvoll. Deutschlands einziges Interesse an diesem Krieg besteht in seinem Abhängigkeitsverhältnis zu den USA. Der deutsche Verteidigungsminister sowie ein Großteil der Medien (besonders die Springer-Presse) stehen voll hinter dem Töten und fordern Loyalität mit den Soldaten und den US-Kriegern. In ähnlicher Weise wird im Irak und in Palästina getötet. Es ist eine Schande für Deutschland mit seiner Geschichte, sich an diesem Töten zu beteiligen. Bislang ist kein Deutscher zur Verantwortung gezogen worden und es sieht auch nicht so aus, als würde das geschehen. Im Gegenteil wählen die Deutschen erfahrungsgemäß genau die Politiker, die sich an derartiger Gewalt beteiligen. Es ist also eine Frage der gesellschaftlichen Werte.
Seit dem Zweiten Weltkrieg haben deutsche Soldaten kein so schlimmes Massaker angerichtet wie am 4. September in Nordafghanistan. Etwa 125 Afghanen wurden dabei getötet, darunter viele Zivilisten. Ein Deutscher gab den Befehl, aus der Luft auf einen von Taliban entführten Tanklastwagen zu schießen. Der Lastwagen war in einem Fluss stecken geblieben und Bewohner anliegender Dörfer haben sich dort umsonst Sprit geholt, als das Töten begann. Selbst der amerikanische NATO-Kommandeur in Afghanistan bestätigte den Tod von Zivilisten. Der Krieg in Afghanistan ist kein Verteidigungskrieg. Die USA begannen ihn kurz nach dem 11.09.2001, obwohl die angeblichen Verursacher des Elften September aus Saudi-Arabien kamen. Jeder Experte der Region bestätigt, dass der Krieg gegen Afghanistan, der sich inzwischen auf Pakistan ausgeweitet hat, nicht zu gewinnen ist. Je mehr Tote es gibt, desto mehr werden terroristische Gruppen gestärkt. Das Land und seine Marionetten-Regierung wird mit jedem Kriegsmonat weiter geschwächt und destabilisiert. Deshalb ist nur ein sofortiger Abzug aus den besetzten Gebieten sinnvoll. Deutschlands einziges Interesse an diesem Krieg besteht in seinem Abhängigkeitsverhältnis zu den USA. Der deutsche Verteidigungsminister sowie ein Großteil der Medien (besonders die Springer-Presse) stehen voll hinter dem Töten und fordern Loyalität mit den Soldaten und den US-Kriegern. In ähnlicher Weise wird im Irak und in Palästina getötet. Es ist eine Schande für Deutschland mit seiner Geschichte, sich an diesem Töten zu beteiligen. Bislang ist kein Deutscher zur Verantwortung gezogen worden und es sieht auch nicht so aus, als würde das geschehen. Im Gegenteil wählen die Deutschen erfahrungsgemäß genau die Politiker, die sich an derartiger Gewalt beteiligen. Es ist also eine Frage der gesellschaftlichen Werte.
Erste globale Nonkilling-Leadership-Academy
Deutschland wird bei der ersten weltweiten Nonkilling-Leadership-Academy in Honolulu, Hawaii vom 4.-16. Oktober vertreten sein. Geplant ist, einer ausgewählten Gruppe von vielversprechenden jungen Führungspersönlichkeiten aus unterschiedlichen Feldern, Glaubensrichtungen, Kontinenten und Hintergründen eine lebensverändernde Erfahrung zu ermöglichen, die mit den realen und dringend benötigten Möglichkeiten einer Welt zu tun haben, in der das Töten nicht länger als gegeben hingenommen wird. Das Pilotprojekt ist ein zweiwöchiges Programm mit 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die von Nobelpreisträgern sowie Partner-Organisationen und -Netzwerken des Zentrums für Globales Nichttöten nominiert sind. Damit soll eine Grundlage geschaffen werden, um den Inhalt, die Struktur und das Format der Akademie zu verbessern, bevor sie in späteren Jahren auf einer weiteren Basis angeboten werden wird. Die Idee der globalen Nonkilling-Leadership-Academy geht zurück auf die Bücher "The Scientific Study of Political Leadership" (Macmillan 1977) und "Nonkilling Global Political Science" (Gandhi Media Centre 2002 and CGNK 2009) von Glenn D. Paige - und auf das Programm der "First United Nations University International Leadership Academy", die vom 01.06.-02.07.1997 an der Universität von Jordanien abgehalten wurde, inspiriert von der Vision von Dr. Abdul Salam Majali, dem jordanischen Premierminister und früheren Vorsitzenden des Rats der Universität der Vereinten Nationen. Die Teilnehmenden tragen ihre Erfahrungen hinsichtlich des Tötens/Nichttötens vor, beschäftigen sich mit Pionieren von Nonkilling, bewerten neue Nonkilling-Entdeckungen und reflektieren über Konsequenzen für ihre Arbeit. Es wird erwartet, dass aus den fortlaufenden Programmen der Akademie eine wachsende globale Gemeinschaft gegenseitigen Verständnisses und gegenseitiger Unterstützung unter Nonkilling-orientierten Führungspersönlichkeiten erwachsen wird. Für Deutschland wird Anis Hamadeh nach Hawaii reisen. Alle Infos unter http://non-killing.net/academy (Englisch)
Nonkilling Deutschland - Ein Zwischenbericht
Mit der Veröffentlichung der deutschen Version des Nonkillingbuches und der Einrichtung der Website nonkilling.de im Mai 2009 wurde das deutsche Zentrum zur Förderung des Nichttötens ins Leben gerufen. Die Initiative ging von Übersetzer Anis Hamadeh aus, der das Zentrum bislang im Wesentlichen allein betreibt. Unterstützt wird er von Sabine Yacoub (www.sabine-yacoub.de) sowie von Heiko Seelbach. Das öffentliche Interesse am Zentrum und am Buch ist in Deutschland bislang sehr gering und Anis hat als Einzelperson eine begrenzte Kapazität. Nach der Hawaii-Reise wird sicherlich ein neues Kapitel beginnen. Auf dem Info-Flyer unter www.nonkilling.de/cms/images/stories/2009/flyer.pdf sind u.a. Aufgabenfelder und Möglichkeiten der Unterstützung aufgeführt. Es handelt sich um eine weltweite, wachsende Bewegung, bei der man sich sinnvoll einbringen kann.
Friedens-Festival 2009 in Ottawa
Das dreizehntägige Dritte Friedens-Festival 2009 wird von der Ottawa-Zweigstelle der "Initiative Kanadisches Friedens-Department" (CDPI, siehe www.departmentofpeace.ca) organisiert, in Zusammenarbeit mit über 18 zivilgesellschaftlichen Gruppen in Ottawa, die sich mit Frieden und Gerechtigkeit befassen. In den mehr als 24 Veranstaltungen geht es um Frieden, Eintracht und Harmonie, wobei lokale, nationale und globale Bürgerinitiativen gefeiert werden. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Kürzlich erklärten die Mitveranstalter Bill Bhaneja (Politikwissenschaftler und früherer Diplomat) und Iman Ibrahim (Studentin der Konfliktbewältigung) im Radio die Notwendigkeit, sich aktiv für eine Welt ohne Krieg einzusetzen. "Hört auf, euch zu beschweren, und fangt an, etwas dagegen zu tun", sagte Dr. Bhaneja. Das Programm des Festivals steht auf den Websites www.departmentofpeace.ca, www.civilianpeaceservice.ca und www.cicr-icrc.ca (Englisch)
Die Bewegung "Nonkilling Philippinen"
Die Bewegung für nicht tötende Philippinen wird am 06. Oktober 2009 formell eröffnet, mit dem expliziten Ziel, "lebenserhaltende und nicht tötende Philippinen hervorzubringen". Die Bewegung wurde von 16 Persönlichkeiten ins Leben gerufen, die mehr als ein Dutzend Filipino-Organisationen repräsentieren. Den Vorsitz hat Jose V. Abueva, Mitglied des Leitungsrats des "Center for Global Nonkilling". Die Bewegung wird unterstützt werden vom neuen Institut für Globales Nichttöten, das am Kalayaan College gegründet wurde. Mehr unter www.nonkilling.org/node/176 (Englisch)
Die Menschen in Nonkillingland: ein Bedürfnis erträumt
von Francisco Gomes de Matos, Friedenslinguist aus Recife, Brasilien (Üb. Anis) // Eines Tages wollten die Menschen ins Nonkillingland, / um seine lebensfrohen Orte zu sehen. / Also wurde ein Antrag an das NKL-Zentrum gestellt, / worin stand, dass alle Menschen Nonkilling-Gesichter hatten. // Keine Pässe waren nötig, / um ins Nonkillingland zu reisen. / Das Prinzip hieß: / alle Dinge Hand in Hand tun. // Alle friedlichen Menschen bekamen Eintritt. / Die Gewaltlosen folgten. / Gruppen der Nicht-Tödlichkeit wurden erlaubt / und allen wurde die Frucht der Harmonie gegeben. // Nichts focht das Recht an, Frieden zu leben. / Formen der Gewaltlosigkeit existierten nicht. / Die universelle Zusammenarbeit hörte nicht auf. / Ein Mitgefühl, dem niemand widerstehen konnte. // Eines Tages werden die Menschen ins Nonkillingland gehen / und föhlich all seine gesegneten Sehenswürdigkeiten besuchen. / Geistig inspiriert wird die Menschheit wissen, / wie sich weise alle Konflikte und Kämpfe stoppen lassen. // Aber das ist nur ein weiteres Utopia, werden viele sagen. / Kann ein großer Wandel wie dieser sich je erfüllen? / Dom Helder Camara hat uns demütig den Weg gezeigt: / Als Friedenspilger lasst uns lernen, nur gute Dinge zu tun.
Eine Fastenerfahrung
Von Anis Hamadeh. Alle großen Kulturen und Religionen kennen das Fasten als Teil des Lebens. Ich faste derzeit nach der Buchinger-Methode (www.buchinger.de), mit einem halben Liter Saft am Tag und Wasser, und habe in meiner Meditation viele Visionen und Gedanken gehabt, die mit dem Nichttöten zu tun haben. Beim Fasten lernt man das Leben wertschätzen, sein eigenes und das von anderen. Man lernt etwas über den Sinn und über die Vergänglichkeit des Seins. Wenn ich das nächste Mal faste, werde ich andere einladen, eine Woche mitzufasten, auch im Rahmen des deutschen Zentrums zur Förderung des Nichttötens. Eine Woche reicht bereits, um zu verstehen, worum es dabei geht. Als erfahrener Faster faste ich dieses Mal 42 Tage, noch bis kommenden Freitag - es ging mir nie besser als heute, gereinigt, ruhig und 16 Kilo leichter. Gruß an alle Muslime und alles Gute zum Fest.
Zitat des Monats
"Israels erster Astronaut Ilan Ramon war ein Militärpilot, der palästinensische Dörfer und Flüchtlingslager bombardiert hat. Er starb 2003, als das US-Shuttle Columbia explodierte, während er an Bord war. Ironischerweise fiel der Raketenschrott auf die Stadt Palestine in Texas. Sein Sohn Asaf wollte in seine Fußstapfen treten und wurde ein israelischer Kampfjetpilot. Gestern wurde der Sohn getötet, als sein F-16 Kriegsflugzeug (das daran beteiligt war, Palästinenser zu bombardieren) in einem Trainingsflug auf den Hügeln im Süden Hebrons zerschellte. Ich frage mich, wann die israelischen Eliten lernen werden, dass Kriege und Konflikte sich ncht auszahlen und dass der, der durch das Schwert lebt, durch das Schwert stirbt." - Mazin Qumsiyeh, www.qumsiyeh.org, in seinem Email-Newsletter vom 15. September.
Termine
21.09.-03.10. Drittes Friedens-Festival in Ottawa/Kanada (www.departmentofpeace.ca) / 4.-16. Oktober: Erste weltweite Nonkilling Leadership Academy (http://non-killing.net/academy/)
Der Newsletter des Zentrums zur Förderung des Nichttötens - Nonkilling Deutschland (ZFNND) erscheint monatlich auf der Website www.nonkilling.de auf Deutsch und Englisch. V.i.S.d.P. ist Anis Hamadeh in Mainz. Kontakt und kostenloses Email-Abo unter info (at) nonkilling.de
Deutschland wird bei der ersten weltweiten Nonkilling-Leadership-Academy in Honolulu, Hawaii vom 4.-16. Oktober vertreten sein. Geplant ist, einer ausgewählten Gruppe von vielversprechenden jungen Führungspersönlichkeiten aus unterschiedlichen Feldern, Glaubensrichtungen, Kontinenten und Hintergründen eine lebensverändernde Erfahrung zu ermöglichen, die mit den realen und dringend benötigten Möglichkeiten einer Welt zu tun haben, in der das Töten nicht länger als gegeben hingenommen wird. Das Pilotprojekt ist ein zweiwöchiges Programm mit 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die von Nobelpreisträgern sowie Partner-Organisationen und -Netzwerken des Zentrums für Globales Nichttöten nominiert sind. Damit soll eine Grundlage geschaffen werden, um den Inhalt, die Struktur und das Format der Akademie zu verbessern, bevor sie in späteren Jahren auf einer weiteren Basis angeboten werden wird. Die Idee der globalen Nonkilling-Leadership-Academy geht zurück auf die Bücher "The Scientific Study of Political Leadership" (Macmillan 1977) und "Nonkilling Global Political Science" (Gandhi Media Centre 2002 and CGNK 2009) von Glenn D. Paige - und auf das Programm der "First United Nations University International Leadership Academy", die vom 01.06.-02.07.1997 an der Universität von Jordanien abgehalten wurde, inspiriert von der Vision von Dr. Abdul Salam Majali, dem jordanischen Premierminister und früheren Vorsitzenden des Rats der Universität der Vereinten Nationen. Die Teilnehmenden tragen ihre Erfahrungen hinsichtlich des Tötens/Nichttötens vor, beschäftigen sich mit Pionieren von Nonkilling, bewerten neue Nonkilling-Entdeckungen und reflektieren über Konsequenzen für ihre Arbeit. Es wird erwartet, dass aus den fortlaufenden Programmen der Akademie eine wachsende globale Gemeinschaft gegenseitigen Verständnisses und gegenseitiger Unterstützung unter Nonkilling-orientierten Führungspersönlichkeiten erwachsen wird. Für Deutschland wird Anis Hamadeh nach Hawaii reisen. Alle Infos unter http://non-killing.net/academy (Englisch)
Nonkilling Deutschland - Ein Zwischenbericht
Mit der Veröffentlichung der deutschen Version des Nonkillingbuches und der Einrichtung der Website nonkilling.de im Mai 2009 wurde das deutsche Zentrum zur Förderung des Nichttötens ins Leben gerufen. Die Initiative ging von Übersetzer Anis Hamadeh aus, der das Zentrum bislang im Wesentlichen allein betreibt. Unterstützt wird er von Sabine Yacoub (www.sabine-yacoub.de) sowie von Heiko Seelbach. Das öffentliche Interesse am Zentrum und am Buch ist in Deutschland bislang sehr gering und Anis hat als Einzelperson eine begrenzte Kapazität. Nach der Hawaii-Reise wird sicherlich ein neues Kapitel beginnen. Auf dem Info-Flyer unter www.nonkilling.de/cms/images/stories/2009/flyer.pdf sind u.a. Aufgabenfelder und Möglichkeiten der Unterstützung aufgeführt. Es handelt sich um eine weltweite, wachsende Bewegung, bei der man sich sinnvoll einbringen kann.
Friedens-Festival 2009 in Ottawa
Das dreizehntägige Dritte Friedens-Festival 2009 wird von der Ottawa-Zweigstelle der "Initiative Kanadisches Friedens-Department" (CDPI, siehe www.departmentofpeace.ca) organisiert, in Zusammenarbeit mit über 18 zivilgesellschaftlichen Gruppen in Ottawa, die sich mit Frieden und Gerechtigkeit befassen. In den mehr als 24 Veranstaltungen geht es um Frieden, Eintracht und Harmonie, wobei lokale, nationale und globale Bürgerinitiativen gefeiert werden. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Kürzlich erklärten die Mitveranstalter Bill Bhaneja (Politikwissenschaftler und früherer Diplomat) und Iman Ibrahim (Studentin der Konfliktbewältigung) im Radio die Notwendigkeit, sich aktiv für eine Welt ohne Krieg einzusetzen. "Hört auf, euch zu beschweren, und fangt an, etwas dagegen zu tun", sagte Dr. Bhaneja. Das Programm des Festivals steht auf den Websites www.departmentofpeace.ca, www.civilianpeaceservice.ca und www.cicr-icrc.ca (Englisch)
Die Bewegung "Nonkilling Philippinen"
Die Bewegung für nicht tötende Philippinen wird am 06. Oktober 2009 formell eröffnet, mit dem expliziten Ziel, "lebenserhaltende und nicht tötende Philippinen hervorzubringen". Die Bewegung wurde von 16 Persönlichkeiten ins Leben gerufen, die mehr als ein Dutzend Filipino-Organisationen repräsentieren. Den Vorsitz hat Jose V. Abueva, Mitglied des Leitungsrats des "Center for Global Nonkilling". Die Bewegung wird unterstützt werden vom neuen Institut für Globales Nichttöten, das am Kalayaan College gegründet wurde. Mehr unter www.nonkilling.org/node/176 (Englisch)
Die Menschen in Nonkillingland: ein Bedürfnis erträumt
von Francisco Gomes de Matos, Friedenslinguist aus Recife, Brasilien (Üb. Anis) // Eines Tages wollten die Menschen ins Nonkillingland, / um seine lebensfrohen Orte zu sehen. / Also wurde ein Antrag an das NKL-Zentrum gestellt, / worin stand, dass alle Menschen Nonkilling-Gesichter hatten. // Keine Pässe waren nötig, / um ins Nonkillingland zu reisen. / Das Prinzip hieß: / alle Dinge Hand in Hand tun. // Alle friedlichen Menschen bekamen Eintritt. / Die Gewaltlosen folgten. / Gruppen der Nicht-Tödlichkeit wurden erlaubt / und allen wurde die Frucht der Harmonie gegeben. // Nichts focht das Recht an, Frieden zu leben. / Formen der Gewaltlosigkeit existierten nicht. / Die universelle Zusammenarbeit hörte nicht auf. / Ein Mitgefühl, dem niemand widerstehen konnte. // Eines Tages werden die Menschen ins Nonkillingland gehen / und föhlich all seine gesegneten Sehenswürdigkeiten besuchen. / Geistig inspiriert wird die Menschheit wissen, / wie sich weise alle Konflikte und Kämpfe stoppen lassen. // Aber das ist nur ein weiteres Utopia, werden viele sagen. / Kann ein großer Wandel wie dieser sich je erfüllen? / Dom Helder Camara hat uns demütig den Weg gezeigt: / Als Friedenspilger lasst uns lernen, nur gute Dinge zu tun.
Eine Fastenerfahrung
Von Anis Hamadeh. Alle großen Kulturen und Religionen kennen das Fasten als Teil des Lebens. Ich faste derzeit nach der Buchinger-Methode (www.buchinger.de), mit einem halben Liter Saft am Tag und Wasser, und habe in meiner Meditation viele Visionen und Gedanken gehabt, die mit dem Nichttöten zu tun haben. Beim Fasten lernt man das Leben wertschätzen, sein eigenes und das von anderen. Man lernt etwas über den Sinn und über die Vergänglichkeit des Seins. Wenn ich das nächste Mal faste, werde ich andere einladen, eine Woche mitzufasten, auch im Rahmen des deutschen Zentrums zur Förderung des Nichttötens. Eine Woche reicht bereits, um zu verstehen, worum es dabei geht. Als erfahrener Faster faste ich dieses Mal 42 Tage, noch bis kommenden Freitag - es ging mir nie besser als heute, gereinigt, ruhig und 16 Kilo leichter. Gruß an alle Muslime und alles Gute zum Fest.
Zitat des Monats
"Israels erster Astronaut Ilan Ramon war ein Militärpilot, der palästinensische Dörfer und Flüchtlingslager bombardiert hat. Er starb 2003, als das US-Shuttle Columbia explodierte, während er an Bord war. Ironischerweise fiel der Raketenschrott auf die Stadt Palestine in Texas. Sein Sohn Asaf wollte in seine Fußstapfen treten und wurde ein israelischer Kampfjetpilot. Gestern wurde der Sohn getötet, als sein F-16 Kriegsflugzeug (das daran beteiligt war, Palästinenser zu bombardieren) in einem Trainingsflug auf den Hügeln im Süden Hebrons zerschellte. Ich frage mich, wann die israelischen Eliten lernen werden, dass Kriege und Konflikte sich ncht auszahlen und dass der, der durch das Schwert lebt, durch das Schwert stirbt." - Mazin Qumsiyeh, www.qumsiyeh.org, in seinem Email-Newsletter vom 15. September.
Termine
21.09.-03.10. Drittes Friedens-Festival in Ottawa/Kanada (www.departmentofpeace.ca) / 4.-16. Oktober: Erste weltweite Nonkilling Leadership Academy (http://non-killing.net/academy/)
Der Newsletter des Zentrums zur Förderung des Nichttötens - Nonkilling Deutschland (ZFNND) erscheint monatlich auf der Website www.nonkilling.de auf Deutsch und Englisch. V.i.S.d.P. ist Anis Hamadeh in Mainz. Kontakt und kostenloses Email-Abo unter info (at) nonkilling.de






